Press

first review of the new record: „Im echten Leben“
Jazz`n more „März/April“ 2017
you can read the full article here:
“One of the most adventures and colorful quartets i have listened to for a long time – this album is highly recommended.”
jazz-kalender.de
Der 38-jährige süddeutsche, sowohl klassisch als auch jazzgeschulte Bassist Arne Huber, der in Mannheim unterrichtet, ist auch in der Schweiz längstens kein Unbekannter mehr. So spielt er in Christoph Stiefels lnner Language Trio und arbeitet auch mit dem Drummer Claudio Strüby. Vor allem aber hat er unter dem Titel „Pearls“ mit Domenic Landolf‘ nach „Jordan“ bereits die zweite CD seines Quartetts eingespielt. Zu diesem gehören seine beiden Landsleute Rainer Böhm am Klavier und Jochen Rückert. Den Pianisten kennt man etwa aus der Zusammenarbeit mit Johannes Enders und zu Rückerts Quartett gehört mit Mark Turner ein weltbekannter Tenorist. Hier nun entpuppt sich insbesondere das Zusammenspiel, der Dialog zwischen Böhm und Landolf als ein Glücksfall, der von Bass und Drums sehr wirkungsvoll unterstützt wird. Das ist keine Effekt heischende Musik‚ sondern nüchtern sachliche Lyrik, die gerade durch ihre virtuose Zurückhaltung eine Offenbarung ist und der Phantasie Tür und Tor und Fenster weit öffnet. Diese vier Musiker scheinen wie füreinander geschaffen. Sie ergänzen sich in ihren Eigenarten wunderbar und bringen Hubers Perlen mit Hingabe und lustvoll zum Klingen.
sr – Jazz`n more 03/15
Leader de ce quartet, Arne Huber est contrebassiste. Cette place centrale dans la disposition de l’ensemble le rend très sensible à l’équilibre des voix instrumentales. Attaché à la mélodie, il a composé un ensemble de pièces originales dont on apprécie la faîcheur et la finesse autour d’un élément central emprunté au répertoire de Cole Porter pour la référence aux standards. Chacun des membres du quartet s’exprime ouvertement sans menacer l’équilibre d’un ensemble dont la stabilité rythmique repose sur le talent reconnu du batteur Jochen Rückert. Encore une très belle référence du label Meta Records, plus « jazz » que ses dernières productions 2014.

culture jazz

Scan 21.jpeg Kopie
jazzpodium 05/15
PastedGraphic-1 Kopie Kopie
jazzthing 01/15

PastedGraphic-1 Kopie 2 Kopie

PastedGraphic-2 Kopie
jazzpodium 03/15

 

Pressemitteilung

Wormser Jazzpreis 2015 für den Kontrabassisten Arne Huber

Der Kontrabassist Arne Huber wird in diesem Jahr mit dem Wormser Jazzpreis ausgezeichnet. Der aus Offenburg stammende Musiker erhält den mit 5000 Euro dotierten Preis für „sein facettenreiches Spiel, das von der Tradition kommend modern variiert und weiterentwickelt die Grundlage für einen eigenen charakteristischen Sound liefert“, begründet die Jury ihre Entscheidung. Arne Huber habe in seiner rund 20-jährigen Karriere nicht nur als Sideman und Bandleader zahlreicher nationaler und internationaler Bands, sondern auch als Komponist einen markanten und eigenständigen Sound geschaffen. „Seine Fähigkeit, Stücke lyrisch subtil mit einer virtuosen Bescheidenheit zu kreieren und mit stimmigen Arrangements zu versehen, hat uns überzeugt“, heißt es weiter. Der Jazzpreis der Stadt Worms wird bei einem Konzert am Samstag, 10. Oktober, 20 Uhr, im oberen Foyer des Wormser Kultur- und Tagungszentrums überreicht. Arne Huber wird an diesem Abend mit seinem Trio spielen.

Arne Huber, 1977 in Offenburg/Deutschland geboren, studierte in Mannheim Jazzkontrabass und in Freiburg klassischen Kontrabass. Schon während seines Studiums entfaltete er eine rege Konzerttätigkeit und war seither mit verschiedenen Ensembles unter anderem bei so renommierten Festivals wie dem London Jazz Festival, Elb Jazz Festival, Schaffhauser Jazzfestival, Jazz Baltica und dem, Winterjazzfestival Bern zu hören. Der Bassist und Komponist ist  zudem bereits auf auf über 25 CDs vertreten, von denen zwei mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet wurden. Auf seinem aktuellen Album „Pearls“, 2014 mit dem Arne Huber Quartett aufgenommen und 2015 auf dem Label „Meta Records“ veröffentlicht, erforscht Arne Huber mit großem Können und musikalischer Sensibilität die Tiefen des modernen Jazz. Der Sound des Albums ist geprägt von einer entspannten Atmosphäre, fern von jeglicher Effekthascherei. Hier ist ein Komponist am Werk, der in sich selbst ruht und der bei seinen ausgefeilten Arrangements die Bedürfnisse der Komposition über alles andere stellt.

Auch im Rundfunk ist Huber vertreten, so wirkt er regelmäßig bei Produktionen für den SRF, WDR, BR, SR, HR, SRI und SWR mit. Huber wurde auch schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. So erhielt er auf den internationalen Jazz-Festivals in Hoeillart (Belgien) und Getxo (Spanien) jeweils den ersten Preis in der Ensemblewertung. Seit 2011 hat Huber einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Mannheim.

Preisträger der zurückliegenden Jahre sind die Pianistin Anke Helfrich (2003), der Saxophonist Steffen Weber (2005), der Posaunist Christof Thewes (2007), der Saxophonist Gary Fuhrmann (2009), die Flötistin Stephanie Wagner (2011), sowie der Saxophonist Stefan Karl Schmid (2013).

Mit dem Preis sollen junge Jazzmusiker mit professionellen Ambitionen  – bevorzugt aus Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Regionen – für eine besondere Leistung als Solist, Komponist, als Gruppe oder für ein Projekt ausgezeichnet sowie in ihrer weiteren musikalischen Entwicklung gefördert werden. Der Wormser Jazzpreis wird alle zwei Jahre vergeben. In diesem Jahr setzt sich die Jury aus den bisherigen Jazzpreisträgern der Stadt Worms zusammen.

 

Pressemitteilung-„Jazzpreis der Stadt Worms“ 2015